Wohlbefinden

Mehr Bewegung!

So lautet meine Devise für 2018. Ja, ich bin bekennende Befürworterin von guten Vorsätzen, besonders zu Jahresbeginn. Ich liebe die Rückschau an Silvester, die Rückbesinnung auf die Themen des hinter mir liegenden Jahres. Was war gut? Welche Momente habe ich besonders genossen? Was war anstrengend oder ist vielleicht nicht so gut gelungen? Ich lasse die Emotionen noch einmal kurz an mir vorbeiziehen, um dann bewusst einen Haken dran zu machen. Dann beginnt für mich das neue Jahr irgendwie so, wie jeder neue Blogbeitrag: mit einem leeren Bildschirm. „Was möchte ich schreiben?“, frage ich mich als Bloggerin. „Was möchte ich erleben?“, frage ich mich als Mensch. Und genieße damit auch den Gestaltungsspielraum, den ich habe und den ich mir – in körperlicher Hinsicht – möglichst lange erhalten möchte.

Daher habe ich mich dazu entschlossen, dass 2018 mein Jahr der Bewegung werden soll (nachdem ich mir für 2017 mehr Ruhe verordnet hatte). Da ich momentan aber mal wieder sehr viel am PC sitze, muss ich einfach neben meinem Yoga noch mehr körperliche Bewegung, besonders in Bezug auf Ausdauer, in meinen Alltag integrieren. Ich habe mir also Folgendes vorgenommen:

  • Treppen nutzen statt Aufzüge (und zwar immer!)
  • Wege und Bewegungen generell nicht einsparen (z.B. Auto lieber weiter weg parken als lange einen nahgelegenen Parkplatz zu suchen; Getränke nicht an den Arbeitsplatz mitnehmen, sondern für Trinkpausen aufstehen; im Haushalt auch für kleine Erledigungen extra Wege einlegen)
  • Das Fahrrad mehr nutzen (mein neuer Sattel erleichtert mir das)
  • Abends noch mal kurz um den Block spazieren
  • PC-Pausen für Schulter-Nacken-Übungen nutzen, v.a. zum Dehnen  (die Kurzhanteln habe ich zur Erinnerung direkt unter den Monitor gelegt)
  • 2 x pro Woche für 20-30 Minuten etwas für die Kondition tun

Das ist ja kein revolutionäres Programm und daher für mich als Einstieg in einen bewegteren Alltag sehr gut realisierbar. Für die Umsetzung des letzten Punktes habe ich etwas länger überlegt und dies und das ausprobiert. Zum Schluss bin ich beim Tanzen gelandet, meiner liebsten sportlichen Betätigung. Und weil ich viel zu selten tanzen gehe und das Tanzen um den Küchentisch meist nur von kurzer Dauer ist, bin ich bei Youtube fündig geworden und jetzt Fan von Anna! Anna bietet mit ihrem Fitness-Programm abwechslungsreiche Möglichkeiten, etwas für die körperliche Ausdauer und Beweglichkeit zu tun: von einfachen Gymnastikübungen für die Einsteiger bis hin zu Dance-Workouts für Fortgeschrittene. Und sie ist dabei so sympathisch und charmant, dass ich mich oft während des Mitmachens beim Lächeln ertappe. Ich habe also den Kanal Fit mit Anna abonniert und finde dort zahlreiche inspirierende und durchführbare Übungen. Meine Erkenntnis: 20 Minuten reichen, um sich fitter und aufgeweckter zu fühlen, es muss nicht ein einstündiges Workout sein.

Ich werde also versuchen, meinen Vorsatz „Mehr Bewegung!“ umzusetzen und dabeizubleiben. Dazu gehört übrigens auch, dass ich in diesem Jahr an meinem Wohnort einen Ü50-Tanzworkshop initiieren möchte. Tanzen ist, wie gesagt, meine Leidenschaft und im letzten Jahr habe ich eine tolle Tanzlehrerin kennengelernt, die sich bereiterklärt hat, aus uns Best Agern ein paar coole Moves herauszuholen. Spaß ist garantiert! Falls jemand von euch in der Nähe wohnt und Interesse hat: Schreibt mir auf facebook! Es wäre doch toll, wenn wir das soziale Netzwerken tatsächlich dazu nutzen könnten, um unsere Interessen zusammenzubringen. In diesen Sinne freue ich mich auf ein bewegtes 2018! Ihr auch?

3 Gedanken zu „Mehr Bewegung!“

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