Wohlbefinden

Veni, VINI, Vici

Ich kam, lernte Vini-Yoga und siegte! Und zwar über meine Rückenschmerzen. Die hatten sich leider im Laufe der vergangenen Jahre einen festen Platz in meinem Leben erobert. Der verordnete Rückensport half nicht so richtig, auch das Joggen musste ich drangeben. Also dachte ich an etwas, das mir gleichzeitig Entspannung bringt: Yoga. Aber diverse Kurse im Sportverein brachten nur zeitweise Erfolg. So manches Mal kehrte ich nicht erholt, sondern sogar mit stärkeren Schmerzen von den Asanas, den Yoga-Übungen, zurück. Also nahm ich an, das sei wohl nichts für Menschen mit chronischen Rückenschmerzen.

Dann der Rat: „Was du brauchst, ist Yoga-Therapie!“ Was auch immer das sein mag, das probiere ich aus, dachte ich. Und suchte mir eine Therapeutin in der Umgebung.

Einstieg mit minimalistischen Bewegungen

Ein Jahr ist seitdem vergangen und ich bin begeistert! Begeistert davon, wie gut diese Form des Yoga meinem Körper und meiner Seele tut. Das Prinzip ist einfach: Die Yoga-Therapeutin wählt Übungen aus, welche auf die individuellen Beschwerden abgestimmt sind. So wird der Körper optimal gefördert, aber nicht überfordert.  Das hieß für mich: Einstieg mit sanften, minimalistischen Bewegungsabläufen, die in den ersten Wochen die Beweglichkeit des Rückens, später dann auch seine Stärkung zum Ziel hatten. Das tägliche Üben der individuellen Abfolgen, ca. 20 Minuten lang, zahlte sich aus: Meine Muskulatur kräftigte sich und die Asanas wurden immer wieder an meine aktuelle, bessere Beweglichkeit angepasst.

Yoga ohne Ehrgeiz

Heute kann ich durch diese kleine Auszeit nicht nur meinem Rücken etwas Gutes tun, sondern auch meiner Seele. Dieses sanfte Yoga mit entspannenden Atemübungen hilft wunderbar in Stress-Situationen. Und häufig mache ich es „zwischendurch“, ohne in Sportkleidung zu schlüpfen, denn es bringt mich kaum zum Schwitzen.

„Yoga ohne Ehrgeiz“ nennt meine Yogalehrerin diesen Stil, der eigentlich Vini-Yoga heißt und bei dem es nicht um das Einüben von extremen Körperdehnungen geht. Bei Vini-Yoga steht die positive Wirkung für den einzelnen Menschen im Vordergrund, nicht eine Technik, die es zu perfektionieren gilt. Das Konzept berücksichtigt den aktuellen Gesundheitszustand, das Alter, die persönlichen Bedürfnisse des Menschen, seine Beschränkungen und seine Möglichkeiten. Entwickelt werden individuelle, fließende Übungsabfolgen, die jedes Mal, wenn die persönliche Situation sich geändert hat, angepasst und weiterentwickelt werden. Dabei gilt es, die Körperbewegung in harmonischer Verbindung mit der eigenen Atembewegung auszuführen. Das macht es übrigens auch so angenehm. Man atmet mit der Zeit viel bewusster und tiefer.

Wichtig ist natürlich das regelmäßige Üben in Eigenverantwortung und in eigenem Rhythmus, auch angepasst an die jeweilige Tagesform. Unwohlsein und Schmerzen sind als Warnsignale zu verstehen und unbedingt zu vermeiden. Achtsam mit seinem Körper umgehen und immer in sanfter Bewegung bleiben, im Einklang mit der Atmung, das ist VINI-Yoga. Für mich ist es auch ein neues Lebensgefühl.

http://achtsamkeityoga.de/

Man sollte den Körper so behandeln, als würde man ihn noch 100 Jahre brauchen.

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2 Gedanken zu „Veni, VINI, Vici“

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